Modellbau
  Achsen
 

In einem ersten Schritt habe ich mir die Achsen zum Teil auf der Hand, und zum Teil am Rechner vorgezeichnet. Als CAD-Programm verwende ich Autodesk Inventor.
Beide Achsen haben Aussenplanetengetriebe aus 15-Euro-Akkuschrauber und ein Differential eines Verbrenner Monstertrucks. Das Gehäuse ist aus Alu gedreht und gefräst.

CAD-Bild der Hinterachse 







Alle Lager sind grün eingefärbt. Jeder Achse hat insgesammt 12 Stück verbaut. Die Sicherungsringe (Rot) verhindern das Abfallen der äusseren Teile, die auch die Felgen aufnehmen werden.

Und so sieht die Realität aus:




Hier sieht man die Hinterachse komplett und kann sich einen ersten Größeneindruck verschaffen.



Hier die ersten Anfänge der Vorderachse. Ja, die Kreuzgelenke sind aus dem Werkzeugkasten Das Problem ist nur daß der Knickpunkt in die verschiedene Richtungen nicht auf der gleichen Linie liegt. Deswegen muss der Kardan im Betrieb axial etwas Spiel haben, so dass es im geknickten Zusand noch drehen kann. Das macht die Lenkung sehr schwergängig.




Zur Funktionsweise der Planetengetriebe:
Eingeleitet wird die Kraft über das Sonnenrad, also das kleine Zahnrad in der Mitte. Es ist mit einer Welle verlötet die über das Kardangelenk zum Differential geht. Die Planetenräder (der Steg) sind mit 3 M4 Schrauben arretiert und können jeweils nur um ihre eigene Achse drehen. So übertragen sie dann die Kraft auf das Hohlrad, das im Deckel mit Madenschrauben fixiert ist. Dieser Deckel wird später die Vorderradfelgen aufnehmen.




Das verwendete Differenzial stammt aus einem RC Verbrenner Monstertruck und ist für 30-35 Euros zu haben (E-bay).







Hier ist das Differentialgehäuse der Vorderachse zu sehen. Das Große Lager außen dient der Aufhängung der Achse und soll das Pendeln ermöglichen.







Komplett mit Pendellagerung auf beiden Seiten.











Hier ist die Hinterachse fertig zum anschrauben an den Rahmen, die ist auch Vorderachse fast komplett.





Bei einem Eigenbau muss man mit Rückschläge immer rechnen. Sowohl rechts wie auch links musste nachgebessert werden. Mal hat die Lötstelle nicht gehalten und das Sonnenrad konnte auf der Welle druchdrehen, mal war letztere gebrochen. Daraufhin habe ich eine größere, rechteckige Welle eingesetzt. Das Löten ist dadurch entfallen, das Zahnrad dreht trozdem nicht druch. Ob die Welle an sich hällt wird sich zeigen.

 
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